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Top Meldungen


40 Jahre Naturschutz in Schrobenhausen

40 Jahre Naturschutz in Schrobenhausen: BUND-Ortsgruppe
setzt lebendiges Zeichen mit klimaresistenten Bäumen

Schrobenhausen, 28. November 2025 – Die Bund-Naturschutz (BUND) Ortsgruppe „Paarauen“
Schrobenhausen feiert ein bedeutendes Jubiläum: Seit über 40 Jahren engagiert sie sich
unermüdlich für den Erhalt der Natur und Artenvielfalt in Schrobenhausen und Umgebung.
Flankiert wird dieser Erfolg vom 25-jährigen Bestehen der angeschlossenen Kindergruppe, die
den Nachwuchs für den Naturschutz begeistert.

Ein lebendiges Vermächtnis am Stadtwall
Anlässlich dieser Jubiläen leistete die Ortsgruppe der Stadt Schrobenhausen einen Beitrag zur
Erhaltung und Zukunftssicherung des Stadtwall-Areals. Als sichtbares Zeichen der langjährigen
Arbeit und des zukunftsorientierten Engagements wurden mit der ehrenamtlichen Unterstützung des
Teams der Firma „Baumpflege Mutter“ zwei klimaangepasste Silberlinden gepflanzt.

Die Bedeutung von Bäumen in Stadt und Land
Diese Bäume sind mehr als nur Zierde: Sie stehen als lebendiges Vermächtnis für den
Einsatz der BN-Ortsgruppe. Gerade in Zeiten des Klimawandels leisten Bäume einen
unschätzbaren Beitrag für unsere Lebensqualität. Sie fungieren als natürliche
Klimaanlagen, spenden wertvollen Schatten, produzieren Sauerstoff und filtern Schadstoffe aus der Luft, wodurch sie das Stadtklima nachhaltig verbessern. Die BNOrtsgruppe
betont damit die zentrale Wichtigkeit des Baumbestands für ein gesundes und zukunftsfähiges Wohnumfeld in Schrobenhausen.

Würdigung des Ehrenamts
Erster Bürgermeister Harald Reisner nahm die Spende erfreut entgegen und würdigte die vier Jahrzehnte lange Arbeit der Ortsgruppe rund um die Vorständinnen Brigitte Streber und Gitti Sandner. Er wünschte dem gesamten Ortsgruppen-Team weiterhin viel Erfolg bei ihrem wichtigen
Wirken.

Die ehrenamtliche, regulative Tätigkeit der BUND-Ortsgruppe für Umwelt und Natur ist gerade in
diesen Zeiten von besonderer Bedeutung, Das Engagement der BN-Ortsgruppe „Paarauen“ ist eine
Bereicherung für den lokalen Natur-und Artenschutz leistet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung
einer lebenswerten Welt für zukünftige Generationen


Pressemitteilung des BUND Naturschutz zur Ostumfahrung Neuburg an der Donau

München, 25.09.2025

BUND Naturschutz klagt gegen Planfeststellungsbeschluss

Der BUND Naturschutz klagt gegen die Ostumfahrung mit Zweiter Donaubrücke von Neuburg an der Donau. Die geplante Trasse würde den wertvollen Donau-Auwald, ein streng geschütztes Natura-2000-Gebiet, durchschneiden und Teile des Englischen Gartens beeinträchtigen.

Mit dem Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern, der am 1. August während der Sommerferien erlassen wurde, ist das umstrittene Projekt einer zweiten Donaubrücke mit Ostumfahrung von Neuburg nun offiziell genehmigt. Martin Geilhufe, Landesbeauftragter des BN, warnt: „Die Ostumfahrung zerstört wertvolle Natur. Sie ist – wie so oft in Bayern – völlig überdimensioniert!“

Der betroffene Auenwald bietet mit seinem Alt- und Totholz ökologisch höchst wertvollen Lebensraum für Spechte, weitere seltene Vogelarten und unzählige Insekten. Darüber hinaus fungiert er als bedeutender Kohlenstoffspeicher und leistet damit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise. Auch Teile des Englischen Gartens, eines beliebten Naherholungsgebietes der Stadt, wären direkt betroffen.

„Das europäische Naturschutzrecht ist eindeutig: Projekte, die Natura-2000-Gebiete beeinträchtigen, sind nur in Ausnahmefällen zulässig – und die vorgelegten Ausgleichsmaßnahmen reichen bei weitem nicht aus. Wir sehen erhebliche rechtliche Mängel in der Planung und werden diese nun gerichtlich prüfen lassen“, erklärt Geilhufe.

Die BN-Kreisgruppe Neuburg-Schrobenhausen kämpft seit Jahren gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Auwald statt Asphalt“ und der in der Nachbargemeinde Bergheim entstandenen BI „Keine zweite Osttangente ND“ gegen das Projekt. Günter Krell, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe, betont: „Der Naturraum Auwald würde schwer geschädigt werden. Zudem stehen die Kosten von über 85 Millionen Euro in keinem Verhältnis zu den erhofften Entlastungen der Innenstadt. Stattdessen wird durch die neue Straße noch mehr Verkehr angezogen. Angesichts der Klimakrise brauchen wir keine weiteren Asphalttrassen, sondern Investitionen in Bus, Bahn und eine echte Verkehrswende.“

 



Gemeinsam mit Ihnen wollen wir mehr über Bayerns Hummeln herausfinden. Denn umso besser können wir sie und ihre Lebensräume schützen. Deshalb gibt es die Hummel-Challenges, bei denen Sie uns melden, wann und wo Sie eine bestimmte Hummelart gesehen haben. Die Sommer-Challenge des Jahres 2025 läuft von 20. Juni bis 3. Juli.

 

So funktioniert die Hummel-Challenge:
1. Registrieren Sie sich bei observation.org: Konto erstellen
2. Laden Sie sich die kostenlose App ObsIdentify herunter. 

App für Android-Smartphone im Google Play Store herunterladen
App für Apple iPhone im Apple App Store herunterladen

3. Gehen Sie raus in die Natur und versuchen Sie so viele verschiedene Hummelarten wie möglich zu finden.
4. Machen Sie mit der App ein Foto von der Hummel. Die App bestimmt die Hummelart!
5. Laden Sie Ihre Beobachtung über ObsIdentify in Ihr Konto hoch. Fertig!

 

 


Bäume machen unsere Städte und Dörfer erst richtig lebenswert. Doch sie sind auch durch Trockenheit und Abholzung bedroht. Um den Bäumen zu helfen, wollen wir mehr über sie herausfinden. Dafür brauchen wir Sie: Melden Sie uns die Bäume vor Ihrer Haustür! 

Nutzen Sie die kostenlose App “Mein Baum”:
› App für Android › App für iOS

 


Wie sind Moorkörper, Artenvielfalt und Landwirtschaft im Donaumoos noch zu retten?

 Mittwoch, 20. März, 18:00 Uhr im Haus im Moos, Kleinhohenried

Wie sind Moorkörper, Artenvielfalt und Landwirtschaft im Donaumoos noch zu retten?

Dieser Problemstellung widmen sich im Haus im Moos Dr. Christine Margraf, Leiterin des Artenschutzreferates im Bund Naturschutz in Bayern, und Andreas Puchner, Referent für Umwelt- und Naturschutz sowie Koordination Klimapolitik beim BBV (Bayerischer Bauernverband).
Beide werden in Impulsvorträgen ihre Position darlegen, um danach miteinander und mit dem Publikum zu diskutieren. Die Referate gehen den Fragen nach, ob und warum die Rettung des Moores nur im Schulterschluss der verschiedenen Akteure gelingen kann und wie sich Landwirtschaft und Naturschutz dabei ergänzen könnten.
Der Diskussionsabend wird vom Donaumoos-Team angeboten. Eintritt ist wie immer frei.

 


Termine

20.02.2026 19:00 - 20:30 Treffen der ArtenschutzgruppeKaffeehaus, Raiffeisenstraße 18, 86697 OberhausenInformationsveranstaltung
29.05.2026 19:00 - 20:30 Treffen der ArtenschutzgruppeKaffeehaus, Raiffeisenstraße 18, 86697 OberhausenInformationsveranstaltung
20.11.2026 19:00 - 20:30 Treffen der ArtenschutzgruppeKaffeeehaus, Raiffeisenstraße 18, 86697 OberhausenInformationsveranstaltung